GerDiA mischt sich ein

Vor sieben Jahren wurde die GerDiA als Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ gestartet. Durch die Studie „Loyal dienen“ der Politologin Corinna Gekeler ist seitdem klar belegt, wie der „dritte Weg“ im Arbeitsrecht nichtreligiöse Arbeitnehmer/innen in Diakonie und Caritas fortgesetzt diskriminiert.

Nach einem Urteil des EuGH beschäftigt sich aktuell das Bundesarbeitsgericht mit der Frage, wie weit die Diskriminierung durch kirchliches Arbeitsrecht geduldet werden muss. Frau Vera Egenberger hat mit ihrer Klage einige Bewegung in diese Diskussion gebracht.

Am 2.und 3. Dezember 2019 wird auf den Deutschen Antidiskriminierungstagen mit Workshops, Vorträgen und prominent besetzten Podiumsdiskussionen unter dem Motto „Was divers macht“ über Diskriminierung informiert und diskutiert.

GerDiA ist vor Ort, mischt sich ein und tritt auch mit dieser neu überarbeiteten Webseite an, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

Die ehemalige Spitzenpolitikerin der SPD und Sprecherin von GerDiA, Frau Ingrid Matthäus-Maier, formuliert es klar:
„Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum für Caritas und Diakonie andere Bestimmungen gelten sollten als für die Arbeiterwohlfahrt.“

November 17, 2019

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.