Aktuelles

Pressemitteilung vom 22.3.2012

Grundrechte müssen auch in kirchlichen Betrieben gelten

GerDiA klärt Bundestagsabgeordnete über religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz auf
Sonderrechte kirchlicher Betriebe, die gegen das Grundgesetz verstoßen, müssen beseitigt werden. Dies fordert die Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA), die anlässlich der anstehenden Bundestagsanhörung zu den Arbeitsverhältnissen in kirchlichen Sozialeinrichtungen am 26. März 2012 sämtliche Abgeordnete des Deutschen Bundestags mit Informationen zum kirchlichen Arbeitsrecht versorgte.

Informationen für Bundestagsabgeordnete

Sozialeinrichtungen sind keine kirchlichen Einrichtungen!
Anlässlich der Anhörung „Grundrechte der Beschäftigten von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen stärken“ vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales hat die Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA) am 19.3.2012 alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben, auf die diskriminierenden Folgen des kirchlichen Arbeitsrechts hingewiesen und die Aufhebung der Sonderregelungen im Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (§ 9 AGG) gefordert.
 

Pressemitteilung vom 29.2.2012

Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Die europäischen Antidiskriminierungsbestimmungen müssen auch in kirchlichen Einrichtungen gelten! Dies ist Ziel der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA), die am heutigen Mittwoch gestartet ist. Sprecherin der Kampagne ist die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier. Sie betrachtet die „offensive Ausgrenzungspolitik kirchlicher Betriebe“ als einen „Skandal, der nicht weiter hingenommen werden darf“.