Aktuelles

Corinna Gekeler in SWR-Radiosendung

Am Sonntag, den 16.11.2014 ist Corinna Gekeler um 12.05 Uhr auf SWR2-Radio in der Sendung "Glauben" im Rahmen der Toleranz-Woche der ARD zu hören. Außerhalb des SWR-Sendegebietes kann die Sendung nach der Ausstrahlung im Internet nachgehört und nachgelesen werden.

Der WDR will am 28.12.2014 ein leicht geänderte Fassung des Features in der Reihe Lebenszeichen (8.30 Uhr auf WDR 3 und 22.05 Uhr auf WDR 5) ausstrahlen.

GerDiA als Thema bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Mainz

Corinna Gekeler und Gunnar Schedel referierten am 10. Juli 2014 bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz zum Thema „Kirche als Arbeitgeberin“ über die Trägerschaft der Kirchen bei sozialen Einrichtungen und das kirchliche Arbeitsrecht. An der Veranstaltung sollten auch Vertreter_innen von Caritas und Diakonie teilnehmen, diese sagten jedoch kurzfristig ab.

GerDiA-Infoschreiben an die neu besetzten Ausschüsse des Bundestags

Als sich die einzelnen Ausschüsse des Bundestages konstituiert hatten, wurden Ende März 2014 die neuen Mitglieder des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und des Ausschusses für Arbeit und Soziales mit Informationen zum Thema Religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz beschickt. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) forderte in seinem Begleitschreiben, dass Sozialeinrichtungen, die allgemein der Versorgung der Bevölkerung dienen und von der Allgemeinheit bezahlt werden, nicht als kirchliche Einrichtungen anzusehen seien.

GerDiA-Sprecher nimmt an Anhörung im Landtag NRW statt

Rainer Ponitka vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) nahm am 21.11.2013 als Sachverständiger an der Anhörung zum CDU-Antrag „Die Kirchen als Diener am Allgemeinwohl“ teil. In diesem Antrag wird gefordert, das Engagement der Kirchen „weiterhin im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten“ zu unterstützen und die Besonderheiten des kirchlichen Arbeitsrechts „als einen verfassungsrechtlich verbürgten und angemessenen Ausgleich der kirchlichen Selbstbestimmung und des notwendigen Arbeitnehmerschutzes anzuerkennen“.

Rat der Stadt Osnabrück beschließt gleiche Rechte für Mitarbeiter_innen in kirchlichen Arbeitsverhältnissen

Mit den Stimmen der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, UWG/Piraten und der Linken wurde am 12.11.2013 der Antrag des GRÜNEN-Ratsherrn Felix W. Wurm „Gleiche Rechte für MitarbeiterInnen in kirchlichen Arbeitsverhältnissen“ beschlossen. Der Rat fordert mit diesem Beschluss den Bundesgesetzgeber auf, die für das kirchliche Arbeitsrecht relevanten Gesetze zu ändern, damit künftig auch in kirchlich geführten Einrichtungen die vollen Arbeitnehmer_innenrechte gelten. Die Verwaltung wurde beauftragt, in Absprache mit den von der Stadt finanzierten kirchlichen Einrichtungen kurzfristig für eine freiwillige Verbesserung bei den Arbeitnehmer_innenrechten zu sorgen. Felix Wurm: „Hiermit wird die öffentliche Diskussion dieses die Grundrechte berührenden Themas befördert und hoffentlich in naher Zukunft eine Verbesserung bei den ArbeitnehmerInnenrechten erzielt.“

Der Antrag wurde ohne Änderung angenommen

Corinna Gekeler spricht auf ver.di-Kundgebung

Corinna Gekeler wird mit einem Redebeitrag auf der Kundgebung „Gleiche Rechte für alle Arbeitnehmer_innen“ vertreten sein, die am 9.11.2013 in Düsseldorf (Rathaus, Marktplatz 1) um 12 Uhr stattfindet. Unter dem Slogan „Keine Extrawurst für Kirche und Diakonie“ will die Dienstleistungsgewerkschaft ihrer Forderung nach Tarifverträgen, Betriebsräten und Streikrecht Nachdruck verleihen. Corinna Gekeler wird den Blick darauf lenken, wie weit die diskriminierenden Auswirkungen des kirchlichen Arbeitsrechts für die Beschäftigten reichen.

Informationen auf der Seite „Streikrecht ist Grundrecht" hier und hier
 

Ingrid Matthäus-Maier zu Gast bei der WDR-Sendung West ART

In der am 27. Oktober 2013 ausgestrahlten Sendung diskutierten Vertreter der katholischen Kirche mit Menschen, die sich von der Kirche gelöst haben, über das Finanzgebäude Kirche und über Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit einer Kirchenmitgliedschaft. Während von kirchlicher Seite behauptet wird, dass die Zugehörigkeit zur Kirche auf Freiwilligkeit basiere, wird in der Diskussionsrunde deutlich, welchen Zwängen und welchem Druck Menschen auch heute noch ausgesetzt sind, wenn sie zum Beispiel eine eigene Meinung vertreten oder ihr Grundrecht auf Selbstbestimmung wahrnehmen: Wer in einer „kirchlichen“ Sozialeinrichtung beschäftigt ist, muss Ausschluss und Kündigung fürchten. Die Agnostikerin und GerDiA-Sprecherin Ingrid Matthäus-Maier: „Wer in diesen [verkündigungsfernen] Bereichen arbeitet, der darf auch homosexuell sein […] und deswegen muss diese religiöse Diskriminierung bei Dingen, die wir als Öffentlichkeit bezahlen, die muss aufhören." (00:31:30)
Die Behauptung, was Matthäus-Maier äußere, „stimme hinten und vorne nicht“, muss vom dem Opus Dei nahestehenden Dominikaner Wolfgang Ockenfels zuletzt zurückgenommen werden. Die Sendung hinterlässt insgesamt den Eindruck, dass den Vertretern der Kirche die Argumente oft fehlen.

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Corinna Gekeler im Magazin defacto des Hessischen Rundfunks

Das landespolitische Magazin defacto informierte am 20.10.2013 über religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz und interviewte dazu Studienleiterin Corinna Gekeler. Berichtet wurde auch über den Fall eines Arztes, der sich in Frankfurt am Main um eine Stelle in der Notaufnahme, des – sich in evangelischer Trägerschaft befindenden – Markus-Krankenhauses bewarb und abgelehnt wurde, weil er aus der Kirche ausgetreten ist.

Infos zur Sendung hier  |  Zur Sendung
 

Ingrid Matthäus-Maier bei Anne Will

GerDiA-Sprecherin Ingrid Matthäus-Maier gehörte zur Runde, die am 16.10.2013 in der ARD-Polit-Talkshow Anne Will über den Fall des Bischofs von Limburg und die Frage „Will diese Kirche wirklich bescheidener werden?“ diskutierte. Dabei sprach sie auch das Kirchliche Arbeitsrecht an. Sie verwies darauf, dass die Kirchen „mit Null Euro Beteiligung 100 Prozent Oberhoheit über das Privatleben der Menschen“ haben. In der Bauchbinde wurde sie mit „Kämpft gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ vorgestellt.

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Pressemitteilung vom 3.9.2013

Konfessionslose fordern Politikwechsel
Bundesweiter Aktionstag für säkulare Politik am 7.9.2013
Am Samstag, dem 7. September, findet in 14 Städten ein bundesweiter Aktionstag statt, der Forderungen nach einer stärker säkular ausgerichteten Politik Nachdruck verleihen soll. „Es ist hier Zeit für einen grundlegenden Politikwechsel“, meint René Hartmann, Vorsitzender des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). Durch die Aufrechterhaltung kirchlicher Privilegien und die sich derzeit vollziehende Ausweitung auf die konservativen Islamverbände würden die Interessen des konfessionslosen Drittels der Bevölkerung grob missachtet.