Ingrid Matthäus-Maier zu Gast bei der WDR-Sendung West ART

In der am 27. Oktober 2013 ausgestrahlten Sendung diskutierten Vertreter der katholischen Kirche mit Menschen, die sich von der Kirche gelöst haben, über das Finanzgebäude Kirche und über Freiwilligkeit und Unfreiwilligkeit einer Kirchenmitgliedschaft. Während von kirchlicher Seite behauptet wird, dass die Zugehörigkeit zur Kirche auf Freiwilligkeit basiere, wird in der Diskussionsrunde deutlich, welchen Zwängen und welchem Druck Menschen auch heute noch ausgesetzt sind, wenn sie zum Beispiel eine eigene Meinung vertreten oder ihr Grundrecht auf Selbstbestimmung wahrnehmen: Wer in einer „kirchlichen“ Sozialeinrichtung beschäftigt ist, muss Ausschluss und Kündigung fürchten. Die Agnostikerin und GerDiA-Sprecherin Ingrid Matthäus-Maier: „Wer in diesen [verkündigungsfernen] Bereichen arbeitet, der darf auch homosexuell sein […] und deswegen muss diese religiöse Diskriminierung bei Dingen, die wir als Öffentlichkeit bezahlen, die muss aufhören." (00:31:30)
Die Behauptung, was Matthäus-Maier äußere, „stimme hinten und vorne nicht“, muss vom dem Opus Dei nahestehenden Dominikaner Wolfgang Ockenfels zuletzt zurückgenommen werden. Die Sendung hinterlässt insgesamt den Eindruck, dass den Vertretern der Kirche die Argumente oft fehlen.

Zur Sendung
Auf dieser Seite finden sich auch die Infos zu den Gästen Lenzen, Matthäus-Maier, Müschenborn, Ockenfels und Ring-Eifel.
(Tip für Eilige: Anschauen ab 01:05.00)